Eine unmoderne Entscheidung

Es gilt als Risiko, sich auf ein System zu verlassen. Wir tun es seit 1996: X² DataSystems entwickelt für Infor COM, und für nichts anderes. Zertifizierter Infor-Partner seit dem ersten Jahr.

Diese Entscheidung hat einen Preis. Wir können keine Angebote abgeben, in denen „ERP-Beratung" allgemein steht. Und sie hat einen Ertrag, der sich schwer bewerben, aber leicht erleben lässt: wer bei uns anruft, erreicht jemanden, der das System kennt, ohne es sich erklären zu lassen.

Was Spezialisierung im Alltag heißt

Am deutlichsten wird es bei der Frage, die am Anfang jedes Projekts steht: Geht das im Standard? Wer viele Systeme betreut, muss nachsehen. Wer eines betreut, weiß es — und weiß außerdem, ob es im Standard geht, aber besser nicht sollte, weil das nächste Release es ändern wird.

Aus dreißig Jahren an einem System sind nahezu 50 ATOs entstanden, die auf der offiziellen Infor-Preisliste stehen, und weit über 100 Add-ons im Kundeneinsatz. 43.000+ lizenzierte User arbeiten damit. Das sind keine Marketingzahlen, sondern der Grund, warum wir bei einer neuen Anforderung meistens schon wissen, wo sie klemmen wird.

Die Spezialisierung liegt im System, nicht in der Branche

Hier wird es oft missverstanden. Spezialisiert heißt bei uns: ein ERP-System, nicht eine Branche. Unsere Kunden kommen aus Maschinenbau, Automotive, Anlagenbau, Kunststoff, Lebensmittel und vielen weiteren.

Das ist kein Zufall, sondern folgt aus der Sache. Ein Fertigungsbetrieb hat Stücklisten, Arbeitspläne, Kapazitäten und Termine — ob er Getriebe, Profile oder Tiefkühlkost herstellt, ändert die Begriffe, nicht die Struktur. Wer die Struktur kennt, kommt in jeder Branche zurecht. Wer nur eine Branche kennt, aber das System nicht, kommt nirgends weit.

Zehn eigene Leute, und was das bedeutet

Wir sind zehn eigene Infor-COM-Spezialisten, dazu 50 externe Kapazitäten für Projektspitzen. Das ist eine Größe, die man erwähnen muss, weil sie beide Richtungen erklärt.

Sie erklärt, warum bei uns dieselben Leute entwickeln und den Support machen. Wer eine Erweiterung gebaut hat, beantwortet später die Anfragen dazu — und merkt an den Anfragen, was er beim nächsten Mal anders bauen sollte. In einer größeren Organisation ist dieser Rückkanal organisatorisch getrennt und damit praktisch zu.

Sie erklärt auch, warum wir bei der Auswahl der Projekte wählerisch sind. Zehn Leute können nicht alles gleichzeitig, und ein Projekt, das nicht zu unserer Tiefe passt, ist bei jemand anderem besser aufgehoben.

Seit 2020 kommt etwas dazu

Die Spezialisierung hat einen Nebeneffekt, mit dem wir 1996 nicht gerechnet haben. Seit 2020 arbeiten wir an maschinellem Lernen, und dabei zeigt sich: der schwierige Teil an KI im ERP ist nicht das Modell, sondern die Verbindung zu den Stammdaten. Dreißig Jahre an einem System sind genau die Voraussetzung, die man dafür braucht.

Microsoft-Partner sind wir seit 2013.

Nächster Schritt

Wenn Sie wissen wollen, ob diese Art zu arbeiten zu Ihrem Haus passt: ein Erstgespräch klärt das schneller als jede Selbstbeschreibung.